Prüfungsinhalte und Voraussetzungen für jede Lizenz
Erfahren Sie, welche Themen Sie beherrschen und welche Kriterien Sie erfüllen müssen, um erfolgreich Ihre Flugfunkprüfung, sei es für Ihr BZF- oder AZF-Zertifikat, zu bestehen.
Die BZF-Lizenz (Beschränkt gültiges Sprechfunkzeugnis für den Flugfunkdienst) ist ein beschränkt gültiges Flugfunkzeugnis, erforderlich hauptsächlich für VFR-Flüge (Sichtflugregeln). Je nach BZF-Kategorie erlaubt sie den Funkverkehr in Deutsch oder Englisch. 🛩️
Das AZF-Zertifikat (Allgemeines Sprechfunkzeugnis für den Flugfunkdienst) ist ein allgemeines Flugfunkzeugnis, erforderlich für internationale IFR-Flüge (Instrumentenflugregeln), und wird ausschließlich auf Englisch durchgeführt. 🌍✈️
Prüfungsinhalte der BZF-Lizenz 📝
Theoretische Prüfung
Die theoretische Prüfung für BZF-Kandidaten umfasst grundlegende Kommunikationsregeln, nationale Luftverkehrsvorschriften, Frequenzmanagement, Standardphrasen und Verfahren sowie Notfallkommunikationsprotokolle.
Praktische Prüfung
Kandidaten müssen ihre Fähigkeiten im simulierten Funkverkehr unter Beweis stellen, einschließlich der Interpretation von ATC-Freigaben, Anflug- und Abflugfunkverkehr auf Deutsch oder Englisch, abhängig von der gewählten sprachspezifischen Kategorie des BZF-Zertifikats.
Prüfungsinhalte der AZF-Lizenz 📚
Schriftliche Prüfung
Im schriftlichen Teil erwarten Sie Themen wie internationale Funkverfahren, ICAO-Standardluftfahrtphraseologie, komplexe IFR-Szenarien, Frequenznutzung sowie erweiterte Notfallfunkverfahren.
Mündliche und praktische Prüfung
Der Kandidat führt ATC-Simulationen auf Englisch unter IFR-Bedingungen durch, beherrscht erweiterte Phraseologie, reagiert präzise auf nicht standardisierte Situationen und Notfälle, und verarbeitet komplexe Freigaben und Verkehrsanweisungen effizient.